VoIP – Voice over IP
12.05.2009 | Kategorie: News
Auf dem Gebiet der Telekommunikation hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. In den 80iger Jahren wurde ISDN standardisiert. Mit Beginn des neuen Jahrtausends setzte sich eine andere Entwicklung immer mehr durch. Nämlich man begann das Telefonnetz mit dem World Wide Web (WWW) zu verbinden. Es geisterten Ausdrücke wie Skypen (Telefonieren am PC) oder Voice over IP, kurz als VoIP, durch die Medien. Aber was bedeutet das eigentlich genau. Früher benötigte man für den PC bzw. das Internet eine Leitung und für das Telefon eine zweite Leitung. VoIP vereint dies alles in einer einzigen Leitung. Vorraussetzung für Voice over IP ist ein DSL Anschluss, der mittlerweile in fast ganz Deutschland bereitgestellt werden kann.
Das Telefonieren über das Internet funktioniert ähnlich wie beim Verschicken einer Email oder beim Surfen im Internet. Die Sprache wird in kleine Pakete gepackt und an den Gesprächsteilnehmer verschickt und dort natürlich wieder in Sprache entpackt. Technisch wird dies durch Protokolle bewerkstelligt. Die beiden gängigsten Standards sind H.323 und SIP.
Voice over IP lässt sich heute auf verschieden Arten realisieren. Zum einen gibt es die Möglichkeit mit dem PC telefonieren. Aber auch Analog-, ISDN-Telefone oder sogar komplette Telefonanlagen eignen sich zum Betrieb über Voice over IP.
VoIP ist nicht nur für den Privatanwender interessant, sondern auch für Unternehmen. Es lässt sich Voice over IP mit Email, Fax und Internet verbinden, dadurch ist nur eine DSL-Leitung nötig. Teure Telefonanlagen und Wartungskosten entfallen ebenfalls.
Die aktuellste Entwicklung sind derzeit SIP-Telefone. Diese Endgeräte nutzen das SIP-Protokoll. Mit diesen Telefonen lassen sich nicht nur klassische Telefonnummern wählen, sondern auch sog. SIP-Adressen. Die SIP-Adresse ist ähnlich wie eine E-Mail-Adresse aufgebaut: sip:info@beispiel.de.