OLED TV Displays

14.05.2009 | Kategorie: News


oled-tv-displayBereits vor 20 Jahren wurden die Grundsteine für die Kommerzialisierung der OLED-Technologie gelegt.

Grundsätzlich funktioniert OLED so, dass organische Materialien beginnen zu glühen, sobald eine Spannung angelegt wird – und das in sämtlichen Farben, wie man bereits 1953 heraus fand.

Aktuell werden OLED-Displays in vielen Klein- und Kleinsgeräten eingesetzt, wie zum Beispiel diverse Handheld-Geräte und PDAs, aber auch in anderen Telekommunikationsgeräte sowie Uhren. Zur Zeit beschränken sich die Anwendungsbereiche allerdings größtenteils auf Freizeitaccessoires und sollten nicht mit LED-Displays verwechselt werden.

Im Gegensatz zur LED-Technik nämlich, emittieren die OLED-Displays, bzw. deren Dioden, das benötigte Licht selbst und benötigen somit keinerlei Hintergrundbeleuchtung, was auf die Dauer natürlich enorm strom- und somit kostensparend ist. Davon ab, sind OLED-Displays dazu im Stande, wesentlich höhere Kontrastwerte anzubieten – zur Zeit liegt der Kontrastwert bei 1.000.000 : 1.
Gestalterisch hat der Verbauer dieser OLEDs kaum Grenzen, da die Displays viel flacher ausfallen können – aufgrund der fehlenden Hintergrundbeleuchtung eben und beinhalten keinerlei umweltschädliche Substanzen.

Unabhängig davon, wie viele an OLED angelehnte Technologien und Projekte es mittlerweile auch geben mag: Die Funktionsweise ist immer die gleiche. Kurz gesagt, wird auf eine transparent gehaltende Elektrode eine leuchtende Schicht aufgetragen, auf die widerum eine weitere Elektrode gesenkt wird. Führt man nun Strom durch dieses Gebilde, beginnt der Kunststoff zu leuchten. Die benutzte “Kunststoffschicht” selbst, setzt sich aus konjugierten Polymeren zusammen.

Zwar war die Möglichkeit von Lumineszenz organischer Stoffe bereits 1953 bekannt, jedoch erst um 1987 durch Investitionen von Kodak, gefolgt von Pioneer soweit voran gebracht. Wie so oft, lieferte auch hier die Natur einen erheblichen Beitrag, indem sie Glühwürmchen ins Rennen schickte, die eben nach der Funktionsweise des OLED “funktionieren”, sprich: leuchten.

Derzeit wird nach Reinheitskriterien wie in der Halbleiterindustrie an der optimalen Materialzusammensetzung gearbeitet. Da die Empfindlichkeit der Materialien sehr hoch ist und Lichtstärke und Stromverbrauch, sowie Farbgebung momentan ungleichmäßig und teilweise schlecht vorhersehbar sind, ist die Entwicklung von Großdisplays erschwert. Durch die aktuell geringe Lebenserwartung solcher Großdisplays, sehen sich die Wissenschaftler vor einer schwierigen Aufgabe.
Trotzdem haben OLED-Displays ihren Einzug in einige Einsatzgebiete feiern können. Organische Displays nämlich, lassen der Industrie insgesamt einen enormen Spielraum für anknüpfende Entwicklungen.

Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass ein OLED-Display eine höhere Energieeffizienz ermöglicht und die Umwelt schont. Gleichermaßen ist es unerheblich, in welchem Winkel man ein solches Display betrachtet, wobei OLED-Displays zu alle dem auch noch videotauglich sind. Die Herstellkosten sind sehr gering, ebenso wie das Displaygewicht selbst.

Tags: , ,

Ähnliche Beiträge

Fotos am Fernseher anschauen
Panasonic NEOpdp Technologie
21:9 Fernseher - Philips definiert Homecinema neu
Ultra-Slim Plasma TV

Shop

Kommentar abgeben