Nokia N97 im Test
12.05.2009 | Kategorie: Handys
Ab Juni erscheint ein weiterer IPhone-Killer auf dem Markt: das Nokia N97. Bereits 2008 auf der Nokia World in Barcelona vorgestellt ist die Marktreife jetzt soweit, dass es bereits vorbestellbar und in wenigen Wochen real erhältlich sein wird. Was das N97 ausmacht? Nun, zum einen wird das Nokia N97 mit Symbian Software ausgeliefert, wartet mit HSDPA und WLAN für schnelle Datenkommunikation auf und verbirgt unter seiner edlen Oberschale eine aufschiebbare QWERTZ Tastatur. Das 3,5 Zoll Display ist als Touchscreen zur Steuerung und Navigation mit hochauflösenden 640×360 Pixeln bestückt und kann 16 Millionen Farben darstellen. Das allein ist schonmal eine Kampfansage.
Nokia hat offenbar aus seinen Fehlern gelernt und liefert sein neues Topmodel mit brandneuer Symbian Software aus um Peinlichen Softwareproblemen die besonders beim N95 auftraten vorzubeugen. Einige Funktionalitäten hat der schwedische Handyriese offenbar auch bei den Konkurrenten mit dem Apfel im Logo abgeschaut. So baut sich das Menue per Lagesensor Hoch- oder Breitformatig auf und gibt dem Anwender die Möglichkeit über einfache Widgets seinen Startscreen absolut individuell zu gestalten.
Softwareseitig warten nette Spielereien auf den Käufer. Macht man beispielsweise mit der integrierten 5 Megapixelkamera ein Bild eines bekannten Gebäudes, so gibt der Nokia Maps Server alle dazu gespeicherten Informationen zurück. Sehr nett, wenn man in einer fremden Stadt unterwegs ist. All diese Spielereien funktionieren natürlich mit schnellem HSDPA Internetanschluss, was die Wahl eines ausreichenden Datentarifes nahezu zwingend voraussetzt.
Der Preis wird sich auf ca. 600 Euro belaufen.
Hersteller: Nokia