Amsterdam

03.08.2009 | Kategorie: Reisen

metropole amsterdamAmsterdam hat viele Namen. Ob „Venedig des Nordens“, kosmopolitisches Dorf“ oder „Schatztruhe Hollands“ – alle Bezeichnungen drücken letztendlich die Vielfalt und den Facettenreichtum der lebensfrohen Stadt an der Amstel aus. Mit ihren malerischen Grachten, beeindruckenden Kunstschätzen, historisch bedeutsamen Gebäuden und dem einzigartigen multikulturellen Flair nimmt Amsterdam eine ganz besondere Stellung innerhalb der europäischen Metropolen ein.

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Auch die Umgebung Amsterdams präsentiert sich ebenso reizvoll wie abwechslungsreich: In allen Farben blühende Tulpenfelder, romantische Windmühlen und imposante Schlösser runden einen Besuch in der lebendigen und gastfreundlichen Stadt harmonisch ab. Vergleicht man Amsterdam mit anderen Städten, ist es relativ jung. Erst 1275 wird die Fischersiedlung „Amstelledamme“ urkundlich erwähnt und erhält bereits im Jahr 1300 die Stadtrechte. Während des „Goldenen Zeitalters“ zwischen 1580 und 1700 steigt Amsterdam zur bedeutendsten Handelsmetropole in Europa auf und kann sowohl seine Einwohnerzahl als auch die räumliche Ausdehnung um ein Vielfaches steigern.

Die Bezeichnung „Venedig des Nordens“ kommt nicht von ungefähr. Schon Erasmus von Rotterdam machte sich über die Bewohner Amsterdams lustig, die „wie Raben auf den Wipfeln von Bäumen“ lebten, da die Häuser der Altstadt auf einem gewaltigen Wald von 10 bis 20 Meter langen Fichtenstämmen errichtet wurden, um sie vor dem Versinken in den sumpfigen Boden zu bewahren. Dabei musste ständig darauf geachtet werden, dass die „Wipfel“ der Stämme stets mit Wasser bedeckt waren, um sie vor Fäulnis zu schützen. Ein ausgeklügeltes System von Schleusen, durch die frisches Wasser in die Grachten gepumpt wurde, löste dieses Problem. Bei einem Bummel entlang der Kanäle, auf denen eine Vielzahl bunter Hausboote dümpelt, kommt man zu dem Schluss, dass ein Großteil der Amsterdamer Bevölkerung auf dem Wasser lebt. Die Grachtenhäuser mit ihren hübschen Giebeln lassen auf den einstigen Reichtum dieser Stadt schließen, ein Eindruck, der sich in den zahlreichen mit kostbaren Kunstwerken bestückten Museen noch verstärkt.

Das alte Amsterdam erkundet man am Besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad, einem besonders in dieser Stadt sehr beliebten Verkehrsmittel. Zu den etwas weiter entfernten Sehenswürdigkeiten wie dem Van Gogh-, Rijks- und Stedelijk Museum gelangt man problemlos mit der Tram oder etwas stilvoller mit dem Museumsboot. Nicht versäumen sollte man eine Rundfahrt auf den Grachten, die sicherlich stimmungsvollste Art, Amsterdam zu entdecken. Die Altstadt selbst bietet neben dem Centraal Stadion, wo man Fahrräder mieten kann, Sehenswürdigkeiten wie die Börse, das Nationaal Monument, das an die Opfer aus dem Zweiten Weltkrieg erinnert, der spätgotischen Nieuwe Kerk und dem ebenfalls auf Holzpfählen stehenden Rathaus noch viele weitere Attraktionen. Sehenswert sind auch das Hafen- und Museumsviertel sowie der Grachtengürtel, der den Kern des alten Amsterdam einrahmt. Auch das verruchte Rotlichtviertel direkt neben der Oude Kerk steht dem der Reeperbahn in nichts nach und Amsterdams Chinatown sowie die vielen belebten Märkte mit ihrem bunten Völkergemisch, die Theater, Kinos und Kneipen vermitteln den Besuchern die einzigartige Atmosphäre dieser Stadt, die sich sowohl weltoffen als auch gemütlich und offen für Genüsse jeder Art zeigt.

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